Speichern und Installieren von Spielen grundlegend verändern könnte. Ein aktuelles Patent beschreibt ein Verfahren mit dem sich ein 100GB Spiel theoretisch auf nur 100MB reduzieren ließe ohne spürbare Leistungseinbußen.
So funktioniert das Konzept
Die Idee basiert auf einem hybriden System. Die Konsole verarbeitet die zentrale Spiellogik lokal während besonders große Datenmengen wie hochauflösende Texturen aus der Cloud gestreamt werden.
Im Unterschied zu klassischem Cloud Gaming soll diese Methode typische Latenzprobleme vermeiden. Ziel ist es die Performance einer vollständigen Installation zu erreichen bei deutlich geringerem Speicherbedarf.
Warum das für PS5 Spieler relevant ist

Moderne AAA Spiele belegen häufig zwischen 80 und 150GB Speicherplatz. Wer mehrere große Titel gleichzeitig installiert hat stößt schnell an die Grenzen der internen SSD.
Eine Reduzierung auf nur 100MB pro Spiel würde erheblichen Speicherplatz freimachen. Große Spielebibliotheken ließen sich einfacher verwalten und neue Titel schneller bereitstellen.
Noch ist es nur ein Patent
Aktuell handelt es sich lediglich um ein Patent. Ob Sony diese Technologie tatsächlich in zukünftige Konsolen oder Updates integriert ist unklar. Dennoch zeigt der Ansatz wie wichtig Speicheroptimierung angesichts stetig wachsender Spieldateien geworden ist.
Sollte das Konzept umgesetzt werden könnte es das klassische Installationsmodell von Spielen grundlegend verändern.










