Die nächste Konsolengeneration von Sony könnte später erscheinen als erwartet. Aktuellen Berichten zufolge prüft das Unternehmen offenbar einen Start der PlayStation 6 erst im Jahr 2028 oder sogar 2029.
Damit würde sich der übliche 6–7-Jahres-Zyklus der PlayStation-Releases deutlich verlängern.
Grund: Globale RAM-Knappheit durch KI-Boom
Als Hauptgrund gilt die anhaltende Knappheit bei modernen Speicherchips (RAM). Besonders KI-Rechenzentren und Cloud-Anbieter sorgen derzeit für eine enorme Nachfrage nach Hochleistungsspeicher.
Diese Entwicklung beeinflusst nicht nur PCs und Server, sondern auch die Planung künftiger Konsolenhardware. Höhere Chippreise könnten sowohl Produktionskosten als auch den geplanten Marktstart verzögern.
Was bedeutet das für die PS5-Generation?
Sollte sich ein PS6-Release bis 2028 oder 2029 bestätigen, würde die PlayStation 5 eine ungewöhnlich lange Lebensdauer erhalten. Für Spieler hätte das mehrere Konsequenzen:
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Längere Unterstützung durch neue Spiele
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Mehr Zeit für PS5-Exklusivtitel
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Eventuell spätere Next-Gen-Technologie
Gleichzeitig würde Sony mehr Zeit gewinnen, um technische Innovationen wie verbesserte Raytracing-Architekturen oder KI-gestützte Grafiklösungen zu integrieren.
Offiziell bestätigt?
Bislang handelt es sich nicht um eine offizielle Ankündigung, sondern um interne Überlegungen und Branchenberichte. Sony selbst hat noch kein konkretes Veröffentlichungsdatum für die PlayStation 6 genannt.
Fazit
Ein möglicher PS6-Start erst 2028 oder 2029 würde den Konsolenmarkt spürbar verändern. Die Gründe liegen vor allem in globalen Chip-Engpässen und steigenden Produktionskosten. Für Gamer bedeutet das: Die PS5-Ära könnte länger andauern als ursprünglich gedacht.
Sobald Sony konkrete Details veröffentlicht, dürfte die Diskussion um Preis, Leistung und Release-Termin der PlayStation 6 richtig Fahrt aufnehmen.
