Kein Spaß mehr für Hacker – Call of Duty führt geniale Anti-Cheat-Maßnahme ein

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Call of Duty

Call of Duty ist eines der beliebtesten Franchises weltweit und dazu noch eines der beliebtesten Multiplayer-Games. Millionen von Spielern stürzen sich jedes Jahr auf’s neue in die Online-Modi und kämpfen gegeneinander um die bessere KD. Call of Duty hat sich in den letzten Jahren deswegen zu einem regelrechten Selbstläufer entwickelt. Doch leider gibt es auch hier immer ein bestimmtes Problem.

Wir reden natürlich von Cheatern. Es gibt praktisch kein Multiplayer-Spiel, welches nicht durch etliche Cheater verseucht ist, deren einziger Lebensinhalt daraus besteht, anderen Leuten auf die Nerven zu gehen. Dabei ist völlig egal um welches Spiel es sich handelt, denn vor allem Online-Shooter sind am meisten davon betroffen. Vor allem Valorant, Overwatch, CS:GO und Call of Duty sind da die Hauptkandidaten.

Doch Activision kämpft immer wieder gegen Cheater an. Erst kürzlich musste EngineOwning, ein Cheatprovider, eine Strafe in Millionenhöhe zahlen. Da EngineOwning zu den größten Cheatanbietern für Call of Duty gehört, war das durchaus ein guter Schachzug und ein Sieg auf ganzer Linie. Doch Activision belässt es dabei nicht und geht jetzt noch einen Schritt weiter.

Call of Duty führt geniale Anti-Cheat-Maßnahme ein

Wie im Call of Duty-Blog erklärt wird, hat die Team-Ricochet-Abteilung des Spiels, eine neue „Mitigation“ hinzugefügt. Mitigations sollen Betrügern das Spiel vermiesen und sie beschäftigen, während andere Spieler das Spiel ungestört genießen können. Durch die Anwendung einer Schadensbegrenzung auf einen Cheater, anstatt ihn direkt zu sperren, kann das Team Ricochet ihn analysieren und Daten über die von ihm verwendete Cheating-Software gewinnen. Das ermöglicht es dem Team wiederum, Spieler, die ähnliche Software verwenden, in Zukunft besser zu erkennen und zu sperren.

Die neueste Entschärfung nennt sich „Halluzination“ und platziert Scheinfiguren im Spiel. Diese können nur von Betrüger gesehen werden. Laut Team Ricochet sind diese Lockvögel für legitime Spieler nicht zu erkennen. Sie sehen aus, bewegen sich und verhalten sich wie ein echter Spieler. Außerdem lösen sie dieselben Informationen aus, die ein echter Spieler in der Betrugssoftware auslösen würde. Das Spiel platziert diese Halluzinationen in der Nähe eines verdächtigen Spielers, und wenn der Spieler in irgendeiner Weise mit ihnen interagiert, werden sie sich selbst als Betrüger identifizieren.

Laut Team Ricochet kann die Hallucination Mitigation entweder bei bekannten Cheatern eingesetzt werden, um sie abzulenken, während weitere Analysen durchgeführt werden, oder bei verdächtigen Spielern, um zu sehen, ob sie mit der Mitigation interagieren und sich im Wesentlichen als Cheater outen. Das Team hat auch eine andere Mitigation entfernt, die es „Treibsand“ nennt. Diese verlangsamte Cheater im Spiel oder fror sie ein, sodass sie angreifbar waren. Außerdem brachte sie die Steuerung eines Spielers durch die Neuzuweisung von Tasten oder die Änderung der Steuerung des Analogsticks von der Standardeinstellung auf invertiert durcheinander.

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